Home
Magazin
Ohrenschmerzen: Ursachen und Maßnahmen dagegen
DAS MAGAZIN VON NEUROTH

OHRENSCHMERZEN

Was tun gegen Ohrenschmerzen?

04.01.2017

Zuerst ist es nur ein Ziehen, dann pocht es und irgendwann sind die Ohrenschmerzen nicht mehr auszuhalten. Besonders Kinder sind oft von Ohrenschmerzen und Mittelohrentzündung betroffen. So können Eltern erkennen, was den Kleinen fehlt, und sofort helfen.

Ohrenschmerzen können unerträglich sein. Besonders Kinder leiden darunter, können aber oft nicht ausdrücken, wie sich die Beschwerden anfühlen. „Babys greifen sich oft auf das betroffene Ohr. Es können auch allgemeine Krankheitszeichen wie Fieber, aber auch Bauchschmerzen und Übelkeit im Rahmen einer Mittelohrentzündung auftreten. Einfacher ist es bei natürlich bei Kindern, die bereits sprechen können. Die sagen uns schon, wo es schmerzt“, erklärt HNO-Arzt Dr. Günter Klampfer. Ein Besuch beim Kinderarzt ist bei akuten Beschwerden auf jeden Fall empfehlenswert, denn Ohrenentzündungen können schwerwiegende Folgen haben, weil sie sich auf das Hörvermögen und damit auf die Sprachentwicklung auswirken können.

Mittelohrentzündung – die Ursachen

Ohrenschmerzen können verschiedene Ursachen haben:  Es kann sein, dass ein einfacher Ohrenschmalzpfropf oder ein Fremdkörper im Ohr Auslöser der Beschwerden ist. Oft ist es aber – wie bereits erwähnt – eine Mittelohrentzündung, die Kindern in den ersten Lebensjahren zu schaffen macht. Eine solche Entzündung hängt oft mit einer Erkältung oder einer Nasennebenhöhlenentzündung zusammen. Sie führt zu heftigen und pulsierenden Schmerzen im Ohr.

Kinder und die Mittelohrentzündung

„Kinder leiden öfter unter einer Mittelohrentzündung, da es sich um eine aus den Nasenrachen fortgeleitete Entzündung handelt. Die Ursache dafür sind Polypen in der Nase oder auch Rachenmandeln. Diese verlegen die Eustachische Röhre, was den Ausbruch einer Mittelohrentzündung begünstigt“, erklärt Klampfer.

So hilft man dem Kind

In erster Linie gilt die Regel, zur Kinderärztin oder zum Kinderarzt zu gehen. Das Fachpersonal schaut dem Kind in die Ohren und erkennt anhand des Trommelfells eine mögliche Entzündung. Dabei können beide Seiten oder nur ein Ohr betroffen sein. Ob zur Behandlung Antibiotika nötig sind, entscheidet der Arzt je nach Diagnose, Intensität der Ohrenschmerzen, Alter und Allgemeinzustand. Studien haben gezeigt, dass Antibiotika zwar die Dauer der Ohrenschmerzen verkürzen, den sonstigen Verlauf aber meist nicht nennenswert beeinflussen. Zu Hause sollten Eltern dem Kind jedenfalls viel zu trinken geben.

Das könnte Sie auch interessieren:

Hören

Gesunde Küche für die Ohren

Rezeptidee für besseres Hören: Ein herbstliches Linsengericht ist nicht nur für das allgemeine Wohlbefinden gut – die enthaltenen Nährstoffe fördern auch die Hörgesundheit.

Mehr lesen

Hören

Neuroth ist Nummer 1

„Service-Champion 2020“: Neuroth belegte erneut Platz eins unter allen Hörakustikern bei Österreichs größtem Service-Ranking.

Mehr lesen
Icon Floater