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Das Ohr zur Welt
DAS MAGAZIN VON NEUROTH

3 GRÜNDE FÜR BESSERES HÖREN

Das Ohr zur Welt

Autor

Thomas Huber - Neuroth-Pressesprecher - PR/Content

Thomas Huber

Neuroth

02.09.2020

Drei Gründe, warum es wichtig ist, eine Hörminderung so früh wie möglich zu erkennen und versorgen zu lassen.

1. Bessere Kommunikation

Ein gutes Gehör ist der Schlüssel zu gelungener Kommunikation. „Hören verbindet“, bringt es Hörakustik-Meister Andres Grill von Neuroth auf den Punkt. Eine Hörminderung kann in vielen Situationen zu Missverständnissen führen – nicht nur zuhause oder im Beruf. Laut Erhebungen treten zum Beispiel in rund einem Drittel aller Kommunikationssituationen zwischen Arzt und hörgemindertem Patient Missverständnisse auf, die am Ende auch zu Fehldiagnosen führen können. Nicht umsonst hat eine unversorgte Hörminderung auch hohe volkswirtschaftliche Folgekosten, die laut der Studie „Hearing Loss – Numbers and Costs“ der Brunel University London in Europa mit 185 Milliarden Euro pro Jahr beziffert werden.

2. Hören als Basis für soziale Interaktion

Unser Hörsinn ist auch eng mit psychosozialen Aspekten verknüpft. „Ein funktionierendes Gehör ist die Basis für soziale Interaktion. Hören heißt dazuzugehören“, sagt Grill. Fällt das Sprachverstehen zunehmend schwer, steigt das Konfliktpotenzial. Ein sozialer Rückzug ist die häufigste Konsequenz – oft mit weiteren Folgen. Dass sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten depressiver Symptome bereits bei Personen mit leichtem Hörverlust fast verdoppelt, zeigt eine 2018 in den USA veröffentlichte Studie. Umso wichtiger ist es, eine Hörminderung rechtzeitig zu erkennen und zu versorgen. Hörgeräte sind nicht nur ein reines Hilfsmittel, sondern vor allem auch ein wichtiges Kommunikationstool im täglichen Zusammenleben. „Die neuesten Hörgeräte kann man zum Beispiel via Bluetooth einfach mit dem Smartphone verbinden – was besonders praktisch fürs Telefonieren ist“, sagt Grill. Die individuelle Anpassung durch einen erfahrenen Hörakustiker sorgt dafür, dass man wieder in jeder Situation gut versteht – was das Selbstwertgefühl steigert.

Älteres Paar beim Kartenspielen mit Hörgeräten

Ein funktionierendes Gehör ist die Basis für soziale Interaktion. Hören heißt dazuzugehören.

3. Positiver Effekt auf kognitive Fähigkeiten

Die Untersuchungen von Kohortenstudien mit mehreren Hundert Patienten zeigen, dass es noch weitere enge Zusammenhänge zwischen dem Hören und dem gesundheitlichen Wohlbefinden gibt – etwa einen Konnex zwischen Schwerhörigkeit und der Abnahme kognitiver Funktionen. Der akustische Cortex, der im Gehirn die Sinneseindrücke des Gehörs verarbeitet, ist unmittelbar mit jenen Regionen verbunden, die für das Gedächtnis zuständig sind. „Wer gut hört, hat auch ein geringeres Demenzrisiko“, sagt Neuroth-Experte Grill. Konkret geht man von durchschnittlich rund 49 Prozent aus. Auch die 2019 veröffentlichte Untersuchung „Can Hearing Aids Delay Time to Diagnosis of Dementia, Depression, or Falls in Older Adults?“ zeigt: Das Tragen von Hörgeräten kann einer Demenzerkrankung vorbeugen – und ist somit nicht nur gut für die geistige Fitness, sondern führt auch zu mehr Lebensqualität bis ins hohe Alter.

 

 

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