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Familientreffen: Wenn das Zuhören schwerfällt
DAS MAGAZIN VON NEUROTH

FAMILIENTREFFEN

Wenn das Zuhören schwerfällt

Autor

Thomas Huber - Neuroth-Pressesprecher - PR/Content

Thomas Huber

Neuroth

11.12.2020

Familientreffen sind vor allem an Feiertagen besonders beliebt. Oft bemerkt man dabei, dass Gespräche mit mehreren Personen immer schwerer fallen – vor allem mit fortschreitendem Alter. Weil das Gehör nicht mehr richtig selektiert.

Ob bei einem gemütlichen Essen oder einem gemeinsamen Sonntagsausflug – wenn wir gemeinsame Zeit mit der Familie oder Freunden verbringen, kann es in lauter Umgebung mitunter schwerfallen, den jeweiligen Gesprächspartner klar und deutlich zu verstehen.

Unsere Fähigkeit, dieses Durcheinander an Stimmen und Umgebungslärm zu entwirren, wird als „Cocktailparty-Effekt“ bezeichnet: Unsere Ohren haben die natürliche Fähigkeit, unsere Aufmerksamkeit gezielt auf jene Schallquellen zu lenken, die uns interessieren. Irrelevante Informationen werden hingegen ausgeblendet. Man spricht vom sogenannten „selektiven Hören“ bzw. „Richtungshören“. Die Voraussetzung dafür: zwei gesunde Ohren.

Wenn Stimmen verschwimmen

Fällt es zunehmend schwer, Gespräche in lauter Umgebung zu folgen, so ist das selektive Hören beeinträchtigt. Das bedeutet: Das Fokussieren auf die Stimme meines Gesprächspartners – zum Beispiel in einem Restaurant oder Café – funktioniert nicht mehr richtig. Die Geräuschkulisse verschwimmt, das Sprachverstehen lässt nach. Das sind eindeutige Anzeichen einer Hörminderung, die vor allem mit fortschreitendem Alter auftritt.

Umso wichtiger ist es, bei einem HNO-Arzt oder Hörakustiker regelmäßig einen Hörtest zu machen, um Gewissheit zu haben. Im Falle einer Hörminderung schaffen Hörgeräte Abhilfe. Ihre moderne Technik ermöglicht es, den defekten Cocktailparty-Effekt wiederherzustellen.  Das räumliche und selektive Hören wird dadurch wieder Schritt für Schritt verbessert – genauso wie die tägliche Lebensqualität.

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