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Die Hightechlösung im Ohr
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TECHNIK

Die Hightechlösung im Ohr

Autor

Matthias

Alber

07.03.2022

Vorbei ist die Zeit, in der sich die Menschen auf die hautfarbene „Banane“ hinterm Ohr verlassen mussten: Zeitgemäße Hörgeräte sind so unscheinbar, dass man beinahe vergisst eines zu tragen. Und bieten darüber hinaus völlig neue Möglichkeiten.

Unsere Ohren begleiten uns durchs Leben. Beim Radiohören, bei Unterhaltungen, im Straßenverkehr, im Beruf, im Konzert – der Gehörsinn verbindet uns mit der Welt. Viele Menschen können die Klänge des Alltags jedoch nicht in voller Pracht genießen, sei es aufgrund einer Krankheit, aufgrund des Alters oder regelmäßiger Lärmeinwirkung. Einen Besuch bei einer*einem Hörakustiker*in schieben dabei viele unnötig hinaus, meist aus Angst, ein Hörgerät tragen zu müssen. Dabei sind die Hörgeräte von heute überhaupt nicht mehr mit den Ungetümen von früher zu vergleichen. Ganz im Gegenteil: Sie sorgen rasch für ein Wiedererlangen der Lebensqualität – und sind so unscheinbar, dass man sie fast nicht wahrnimmt. Weder andere noch man selbst.

Wie sich die Technologie weiterentwickelt

Neueste Hörgeräte werden immer kleiner und damit „unsichtbarer“. Doch es ist nicht nur die Größe, die sich verändert ­– Hörgeräte werden auch immer intelligenter. Innerhalb von Millisekunden stellen sie sich auf die jeweilige Geräuschkulisse ein und geben nur das wieder, was man auch wirklich hören möchte. Straßenlärm oder Wind werden zum Beispiel ausgeblendet und man kann sich ohne Einschränkungen unterhalten.

Möglich gemacht wird das durch einen mikroskopisch kleinen Chip, der mehr als 1,2 Milliarden Rechenoperationen pro Sekunde durchführt. Die akustischen Informationen werden in Höchstgeschwindigkeit verarbeitet, sodass Klänge verstärkt oder komprimiert werden. Das Endergebnis: Alle Feinheiten des Sprachsignals werden glasklar abgebildet.

Via Hörgerät telefonieren und Musik hören

Die Hightechlösung im Ohr 3

Viele Geräte sind heutzutage via Bluetooth drahtlos miteinander verbunden – und auch moderne Hörgeräte spielen hier mit. Sie sind sozusagen eine Verlängerung Ihres Smartphones und eröffnen damit ganz neue Möglichkeiten. Die Hörgeräte lassen sich via App am Handy steuern. Man kann mit ihnen also ganz einfach und natürlich telefonieren, aber auch Musik, Podcasts oder Hörbücher hören. Dabei kommt der Sound in perfekter Stereoqualität in Ihren Ohren an.

Neueste Hörgeräte lassen sich aber nicht nur mit dem Smartphone verknüpfen, sondern auch mit dem Navigationsgerät im Auto oder Haushaltsgeräten. So kann Ihnen etwa die Waschmaschine direkt mitteilen, wenn sie ihren Job erledigt hat – und sogar Übersetzungs-Apps können mit Ihrem Hörgerät verbunden werden. Es ist also keine Zukunftsmusik mehr, sich dank des Hörgeräts im Urlaub mit Fremden verständigen zu können und beim Spazierengehen ohne Umstände Lieblingshörbücher zu hören.

Immer moderner, immer natürlicher

Trotz all der Technologie, die in den winzigen Hörgeräten steckt, wird das Klangerlebnis immer natürlicher. Konversationen wirken, als hätte man kein Hörgerät im Ohr, und auch die eigene Stimme klingt natürlich wie nie. Die Hörinformation wird vom Gehirn aufgenommen wie bei Menschen ohne Hörminderung. Auch künftig wird sich diese Entwicklung fortsetzen.

Auch der letzte Faktor, der einen noch daran erinnert, ein Hörgerät zu tragen, fällt heute weg – das umständliche Batteriewechseln. Denn das ist durch einen leistungsstarken Akku nicht mehr nötig. Und der Tragekomfort wird weiter gesteigert.

Lassen Sie sich beraten

Wir bei Neuroth sind im Bereich der Hörgerätetechnologie immer am letzten Stand und beraten Sie gerne. Gemeinsam finden wir die ideale Hörgerätelösung für Sie. Völlig egal, ob Sie einfach nur ein natürliches Hörgefühl verspüren möchten oder Ihre Freund*innen mit Ihren in den Ohren sitzenden Sprachkenntnissen erstaunen wollen.

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